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Werdegang:
Weihnachten 1984
fand ich unter dem Christbaum einen C-128, meinen ersten eigenen Rechner,
der den geliehenen ZX 81 ablöste. Über Amiga und den ersten
PC 1990 wurde ich zwangsläufig zu einem gestandenen Computerfreak.
Da 1990 die Auskunft eines Studienberaters zum Studienfach Informatik lautete: "Sie können hier 8 Semester Informatik studieren, ohne jemals einen Computer anzufassen.", entschied ich mich für die doch wesentlich praxisbezogenere Ingenieurinformatik im Bereich Bauingenieurwesen - das ergebnisorientierte Denken, die strukturierte Vorgehensweise und das projektbezogene Arbeiten eines Ingenieurs gestalten bis heute meine Denk- und Arbeitsweise.
Bereits zu einer Zeit, als in Deutschland nur in eingeweihten Kreisen
an den Universitäten von einem World Wide Web gesprochen wurde, bekam
ich als studentische Hilfskraft 1992 die Aufgabe, die Web-Präsenz
des Lehrstuhls, an dem ich beschäftigt war, zu erstellen. Meine eigentliche
Aufgabe als studentische Hilfskraft war jedoch die Datenaufbereitung für
die wissenschaftliche Forschung mit Hilfe von Excel und Word, wozu natürlich
auch die Programmierung gehörte.
Beide Bereiche, Internetpräsenz und Anbindung von heterogenen Netzwerken
(Windows 3.11, Windows 95/NT, Unix/Linux, SUN Solaris) sowie die vielfältigen
Aufgabenstellungen für komplexere Office-Anwendungen bilden bis heute
die Grundlage meines Wissens.
Relativ schnell erkannte ich die wichtige Bedeutung guter und nachhaltiger
Computer-Schulungen und bekam Ende 1995 bei der BOV
Computersysteme AG in Essen nach einer methodischen Grundausbildung
die Chance, mein gesammeltes Wissen als freier Trainer weiterzugeben.
Auch andere Unternehmen, wie die Integrata
Training AG, und Organisationen, wie z.B. die Online-Redaktion der IG Metall, wurden
auf mich aufmerksam, so daß ich bereits jetzt auf die vielfältige,
praktische Erfahrung aus den Berufsjahren als freier Trainer, Coach und
Anwendungsentwickler zurückblicken kann.
1996 suchte die BOV AG einen Trainer, der bereit war, jungen Parkinsonkranken
die Möglichkeiten und Chancen einer eigenen Internetpräsenz
zu eröffnen. Hierzu gehörte zunächst die Ausbildung der
Parkinsonisten am PC und im Internet, und im November 1996 folgte dann
der Launch der Parkinson-Netz
WebSite, einer WebSite komplett selbständig erstellt von den
Betroffenen für Betroffene, Angehörige und Interessierte.
Die Redaktion dieser WebSite wird von mir bis heute gecoacht.
Seit 2006 entwickle als Leiter Anwendungsentwicklung eine Standard-Software zur Anlagendokumentation und Stillstandsplanung für die Großindustrie mit dem klangvollen Namen AD Solution. Die hierbei gewonnenen Erfahrungen fließen direkt in meine .NET-und Projektmanagement-Seminare ein.
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